„Die Recyclinglüge“ gewinnt 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb

Die Jury-Entscheidung fiel einstimmig: Tristan Chytroschek und Carsten Stormer von der a&o buero Filmproduktion GmbH Hamburg gewinnen mit ihrem Dokumentarfilmprojekt „Die Recyclinglüge“ den 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb. Mit 69 eingereichten Projekten verzeichnete der Wettbewerb in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Das Siegerprojekt blickt auf die gigantischen Mengen an Plastikmüll vor allem in Ländern der so genannten „Dritten Welt“ und die Tricks der Recyclingindustrie.

Einstimmige Entscheidung der Jury

„“Die Recyclinglüge“ überzeugt mit ihren sehr guten investigativen Ansätzen und vereint alles, was einen preiswürdigen Dokumentarfilm im Ersten ausmacht“, heißt es in der Jury-Begründung. Die Entscheidung für das Siegerprojekt fiel laut ARD-Chefredakteur und Jury-Vorsitzendem Rainald Becker einstimmig: „Seitdem ich Jury-Vorsitzender bin, ist dies ein Novum“, freut sich Becker und betont: „Der Plastikmüll ist seit Corona um zehn Prozent gestiegen, insofern ist das Thema auch aktueller denn je.“